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Cala Joncols 2009 - ab in die Bucht

1-Wöchige Fahrt nach Cala Joncols - im Oktober 2009


Begonnen hat alles an meinem Geburtstag, ganz unerwartet standen Master_Dani und Badgirl vor mir, die ganz spontan den weiten Weg aus der Schweiz auf sich genommen hatten, vor mir und gratulierten mir recht herzlich - natürlich darf auch hier nicht verschwiegen werden, daß N21 und HBS da schon wieder mal ordentlich hinter meinem Rücken daran gedreht hatten.

Und so kam es, daß Dani mich fragte, ob ich nicht von 19.09.09 - 03.10.09 mit nach Spanien in DIE BUCHT - sprich Cala Joncols mitkomme,... kurz den Kalender im Outlook befragt und die Finanzen im Kopf geordnet, da konnte ich mich spontan zu einem "vielleicht" durchringen. Zusätzlich hat mich Master-Dani noch ein bischen damit geködert, daß ich den schon vor 2 Jahren begonnenen Inspiration Level-2 Kurs ja in Spanien fertigmachen könnte lachen .

Die Tage darauf vergingen wie im Flug, in der ersten September-Woche habe ich dann gebucht und Master und Sma die freudige Nachricht überbracht, zwar nur eine Woche, aber immerhin - alles geritzt Flug ab Memmingen mit Ryanair und im Hotel ein Einzel-Zimmer mit Meerblick, Transfer vom Flughafen Girona nach Cala Joncols mit dem vielfach bewährten Schweizer-Tauch-Truppen-Transporter.

Alles war prima, die Stimmung bestens, die Vorfreude riesengroß,.... wenn da nicht plötzlich diese permanente Müdigkeit, das kratzen im Hals, leichte Atembeschwerden wären, die sich dann schön langsam zur ausgewachsenen Bronchitits gesteigert haben,... die Ärzte eher ratlos,... ein wahrer Arztmarathon, der zusätzlich von einem nicht geplanten Zahnarztbesucht begleitet wurde. Das Ziel - Cala Joncols - befand sich in ernsthafter Gefahr !!!

An die traditionellen Mittwochs-Tauchgänge des ATT sowie an das D-Loch-WE war sowieso nicht zu denken,... die Seuche hielt mich fest in den Krallen. Mein Heilpraktiker hat mir sehr geholfen, eine gute Freundin mit Arbeitsplatz in einer Pfrontener Apotheke noch viel mehr,..... (wird seitdem als Kräuterhexe und Giftmischerin verehrt), der Hausarzt erzählte mir etwas von Infekt und behielt dennoch mein Ziel - "Abflug am 25.09.09 ab Memmingen" - im Auge, bzw. wurde dauerhaft von mir dazu genötigt. Kurz-Vor-Knapp am Mittwoch, kam die Freigabe vom Arzt fürs Tauchen - sofern ich mich wohlfühle!
Die ganze Woche hatte ich mich geschont, HBS ging Mountainbiken - ich durfte nicht mit, alle gingen hier tauchen - ich konnte nicht mit,.... Donnerstag früh dann aufgestanden, ein noch leichtes Kratzen im Hals, aber ansonsten fühlte ich mich ganz Fit - die Kur ging weiter, Meteoreisen Globuli, Umkalaabo, Orthomol Immun, Inhalation von Kochsalzlösung (selbstverständlich artgerecht mit 50er Nitrox vernebelt lachen ), Bronchialtee, zusätzlich morgens Zink Verla,.... ja, ich wollte kein Risiko mehr eingehen - der Esstisch daheim sah eher wie eine Apotheke aus, HBS sah gelegentlich auch gequält drein - der bin ich wohl auch ganz schön auf die Koralle gegangen (sie hat wohl drei Kreuze gemacht, als ich endlich weg war),........... ICH BRAUCHE URLAUB --> es gibt kein Zurück - ich MUSS nach Spanien!

Gesagt getan, Freitag morgen taktisches packen - Flug mit Ryanair - ja, da wo alles extra kostet - Gepäck mit max 15 kg und Sportgepäck mit max. 32 kg hatte ich schon im Vorfelf gebucht, alles in einen Koffer und das Sportgepäck in eine massive Zarges-Kiste gewuchtet, der Spaß konnte losgehen. Ab nach Memmingen zum Allgäu-Airport, wirklich ein schnuckliger Flughafen - so gefällt mir das, vor-2 Wochen schon online eingecheckt (sonst kostet es extra) und Gepäck aufgegeben, an eines der drei Gates (Verwechslung ausgeschlossen) und ab in den Flieger. Der Flug war schön und der Pilot echt prima, während des Fluges wurden Getränke, Snacks und diverse Merchandising-Artikel gegen Gebühr angeboten - endlich mal keine Massenabfütterung, kaum kostet es etwas, will es keiner mehr lachen - lächerlich, wer 90 Minuten Flug nicht ohne Essen und Getränke aushält, hier finde ich die Aufpreis-Politik von Ryanair echt gut - während des Landeanflug nach Girona wurde es dann echt holperig - massive Turbulenzen durch Thermik aber das hat der Pilot wunderbar gemeistert- die Landung war butterweich --> und der Mob klatscht lachen .

Schnell noch das Gepäck vom Band gezerrt und schon stand am Ausgang des Flughafens Master_Dani und Badgirl mit improvisiertem VIP-Schild um mich zu begrüßen - herzlich Dank, Ihr seid Klasse! Etwa 2,5 Stunden, einen Decathlon-Besuch, einen Supermarkt-Besuch, 70 km Teer und 10 km Schotterpiste später waren wir endlich in DER BUCHT - spricht Cala Joncols angekommen - ein tolles Gefühl, hier ist echt die Zeit stehengeblieben. Erstmal die Zargesbox ins Dryroom, Zimmer beziehen, noch kurz zu Jan und Martiné an die Basis einchecken - dann ab zum Barbecue und den Tag mit Master und Bad ausklingen lassen.



Samstag: Morgens um 08:30 zum Frühstück, vormittags ganz gemütlich das Tauchzeug auspacken, Singletank-Adapter an Backplate --> grauselig aber hilft ja nix, noch schnell um die Inspirations rumgeschlichen und dann weiter zum Mittagessen, nach dem Mittag kurz Siesta und dann um 16:00 Uhr ab aufs Tauchboot --> Ausfahrt!
Langsam füllt sich das Boot ein kurzes Pfeiffen und der Steuerbord-Diesel springt an, kurz darauf der Backbord-Diesel,... ich fühle leichte und gleichmäßige Vibrationen im Schiff, zusammen mit dem typischen Klang von großen Dieselmotoren im Standgas - ja, jetzt fängt für mich der Urlaub an, dieses einfache Geräusch gehört für mich einfach dazu! lachen
Der Tauchgang war schön, viele Octopusse und Schnecken, 24,7 m und heißt EL Fraire!

Nach dem Tauchgang ist mir klar, ein 7mm Neopren-Trocki mit Skiunterwäsche ist zumindest bei 20 Grad Wassertemperatur und 28 Grad Lufttemperatur einfach zu warm - aber was mutet man sich der Gesundheit zuliebe nicht alles zu.

Zurück am Strand das Gerödel gewässert und im Dryroom aufgehängt noch ein kurzes Apero mit Dani und Sma, Abendessen und den Tag mit den beiden unter Olivenbäumen und einem Schluck Wein ausklingen lassen. Ich weiß, klingt jetzt nicht sonderlich spektakulär, aber das muß es ja auch nicht.

Sonntag: Frühstück, danach in aller Ruhe Tauchzeug herrichten, umziehen und gemütlich zum Boot. Ausfahrt um 10:00 Uhr zu La Caverna als Drift,... schöner TG mit großen Felsblöcken Unterwasser, die mit Krustenanemonen bewachsen sind. Zurück im Hotel erstmal Tauchzeug verräumt und dann zum Internet-PC an der Bar, um den schon von Deutschland aus mehrfach angefragten Transfer vom Hotel zum Flughafen Girona abzufragen,... wie durch ein Wunder hatte ich endlich eine Antwort - Das Unternehmen wirbt damit, den Transfer von Rosas nach Girona für 25€ durchzuführen, allerdings wurde ich in der Mail darüber informiert, daß mich der Transfer 70€ kosten wird, weil kein anderer Fahrgast vorhanden,.... egal dachte ich mir, ich bin im Urlaub und will mich nicht ärgern,.... traurig

Nach dem Mittagessen nochmal um 16:00 Uhr zum Tauchen, der Platz heißt Cabo Caverna und ist eine Felsspitze, ein Kap eben, viel Felsen, viel Kleingetier, Muränen, 17,1m - ein schöner TG, in Ermangelung eines Tauchbuddys bin ich einfach in einiger Entfernung dem Guide hinterhergetaucht und hatte somit Zeit zum fotografieren. Zurück an Land, habe ich mein Tauchzeug gespült und Master_Dani hat mir angeboten, den Level 2 Kurs auf dem Inspiration fertigzumachen, klar dass ich mich riesig gefreut habe und ich kann meinen Dank an Badgirl gar nicht oft genug aussprechen, dass ich Ihr Gerät benutzen durfte und sie somit den ganzen restlichen Urlaub OC getaucht ist. Spät am Nachmittag wieder Apero und dann Abendessen, sowie das obligatorische Relaxen.

Montag: Frühstück und dann erstmal ganz gemütlich mit dem Auto nach Figueres in den Decathlon, SHOPPEN! Irgendwie war ich nicht so richtig in Kauflaune, nur so ist es zu erklären, daß ich gerade mal 30 Euro ausgegeben habe. Wer mich schon länger kennt, weis, daß ich normalerweise unter 120€ nicht aus einem Decathlon rauskomme. Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder zurück in Cala Joncols.

Nachmittags war wieder Tauchen geplant, nur diesmal mit dem Kreislaufgerät Buddy Inspiration, also zusammenbauen, Unterdruck- und Überdrucktest, Controller hochfahren, Kalibrieren, Slave testen, usw.
Blei herrichten, umziehen und ab mit dem Gerät, Master Dani und Badgirl zum Strand. Der erste TG mit dem Kreisel sollte vom Strand aus, direkt in der Bucht stattfinden.

Gesagt getan und mit ordentlich Tarrierproblemen durch die Bucht - Tarrieren ist damit komplett neu zu erlernen, klingt komisch ist aber so. Nach 48 Minuten bin ich durchgeschwitzt wieder aus dem Wasser gestiegen, hatte ordentlich zu tun und denke ernsthaft darüber nach, ob es eine sonderlich gute Entscheidung war, einen Kurs auf dem Buddy Inspiration zu belegen. lachen Das kommt alles mit der Zeit und ich habe mich gar nicht soooo blöd angestellt, meint Master_Dani und auch Badgirl - na die müssen es wissen, also hoffe ich auf den nächsten TG.
Abends das Standardprogramm, diesmal allerdings mit hinreichenden Mengen an Whisky.

Dienstag: 07:00 Uhr und ich bin schon wach - na was solls, erstmal an den Strand und die Morgendämmerung genießen, um 8:00 dann zum Frühstück. Heute gehts mit dem Kreislaufgerät direkt vom Boot aus zum Tauchen mit Freiwasserabstieg :-), noch dazu an einen meiner Lieblingsplätze - Cap Norfeo als Drift, mit dabei sind logischerweise Dani und Sma. Die Kamera habe ich sicherheitshalber aber schweren Herzens daheim gelassen - im nachhinein die richtige Entscheidung, ich hatte genug mit mir, dem Diluent, dem Tarrieren und den Übungen zu tun, dennoch war Norfeo wie immer ein schöner Tauchgang :-)., max 31,8 m und ordentlich Strömung. Nach dem Mittagessen erstmal Flaschen füllen, also Tarriergas, Diluent, Sauerstoff sowie das Gerät tauchfertig machen mit allen Checks - danach noch kurz Siesta!

15:30 es geht wieder aufs Boot, die Kamera habe ich diesmal dabei, rechne mir aber keine großen Chancen auf gute Fotos aus, wir fahren nach Trencat 2, ein schöner Tauchplatz mit mehreren Ergs. Langsam werde ich mit dem Gerät warm, es macht Spaß und das Gefühl, zuwenig oder zuviel Luft zu bekommen ist auch nicht mehr vorhanden - was eine richtig gefüllte Gegenlunge alles ausmacht lachen - ein paar brauchbare Fotos sind auch dabei. 25,6 m und ne gute dreiviertel Stunde im Wasser - schön wars.
Abends noch etwas Theorie im Gespräch und einen guten Schluck Wein nach dem Abendessen, der Tag war super!

Mittwoch: Frühstück und danach Theorie - wie immer bei Dani gut und lebhaft erklärt! Mir wird endgültig klar, dass ich wohl über eine größere Investition nachdenken muss, das Gerät bietet sehr viel Sicherheit und ist sowohl für das ganz normale Sporttauchen, als auch für anspruchvolle technische Tauchgänge geeignet.
Außerdem und das ist wohl die Hauptsache, macht es höllisch Spaß :-). Wie immer nach der Theorie gibt es auch eine Prüfung, die ich natürlich auch abgelegt habe. Nach dem eher "trockenen" Vormittag, gehts nach dem Mittagessen wieder ins Wasser, zu meinem Lieblingsplatz Cap Norfeo - wir waren nur wenige Taucher auf dem Boot und da hat es keinen gestört, dass wir schon wieder Norfeo anfahren :-). Einige Übungen und Fotos später stelle ich UW fest, dass ich die Kapazität meiner Tarriergasflasche überstrapaziert habe, sprich die ist leer. Also schnell den normalen Inflator auf den Trocki umgestöpselt und den Tg gemütlich beendet. max, 31,4 und wieder ein gute dreiviertel Stunde im Wasser,.... ein schöner TG mit vielen Übungen und Muränen, Gabeldorschen, Zackis, usw.
Abends mit dem Auto nach Rosas zum Chinesen, um mit Jan und Martiné chinesisch zu essen.

Donnerstag: Der letzte Tauchtag, Frühstück und danach Gerät fertigmachen, Kalk erneuern, Flaschen füllen und ab aufs Boot zu La Trona - ein schöner Platz, keine Strömung, gute Sichtweiten und viele Übungen mit Dani und Sma, schön wars. Mittlerweile macht jeder TG noch mehr Spaß, die Atmung wird ruhiger, die Tarrierung ist auch deutlich besser, Fische flüchten nicht mehr, da komme ich jetzt bis auf wenige cm ran, OC-Taucher empfinde ich als unausstehbar laut, ja wie sich so manches in kurzer Zeit ändern kann. max 26,2 m und über eine Stunde Tauchzeit. Mittags wie immer gut und reichlich Essen, Siesta und schon gehts wieder zum Gerät herrichten und aufs Boot zu Norfeo 1 mit vielen Zackis, verschiedenfarbigen Gorgonien und Muränen in jedem Loch, das ganze Kleinzeug wie Schnecken usw. ist sowieso immer dabei. max 39,9 m und wieder ein schöner TG - damit ist der Kurs beendet. Gerät versorgt, das ganze Equipment gespült und zum Trocknen aufgehängt.

Freitag: Schon morgens bin ich am Strand und schieße ein paar Fotos von der Bucht, dann in aller Ruhe frühstücken und das Tauchzeug verstauen. Ein ganz gemütlicher Tag ohne Tauchen in der Bucht! Nach dem Mittagessen mache ich mich auf den Weg in die hügelige Umgebung um Fotos zu schießen und endlich ein schönes Panorama-Foto zu machen. Die Sonne grillt mir auf den Kopf, eine sanfte Briese streicht über die Hügel und die zerklüftete Landschaft mit den Klippen. Nach fast 3 Stunden bin ich wieder zurück und trinke mit Dani + Sma in der Strandbar einen Kaffee. Nochmal gemütlich Apero und zum Abendessen gibts wieder Barbecue - ja hier grillt der Chef noch persönlich. Es war eine schöne Woche in Cala Joncols und ich habe mir vorgenommen wieder zu kommen lachen

Samstag: Ich habe schlecht geschlafen, bin häufig aufgewacht - es ist 6:00 Uhr morgens, ich sitze auf meinen gepackten Koffern beim Parkplatz - hier soll ich um 06:25 Uhr abgeholt und nach Cala Monjoi gebracht werden, wo dann das Transfer-Taxi zum Flughafen Girona auf mich wartet.
06:15 - Dani und Sma sind aufgestanden um mich zu verabschieden, das freut mich total.
06:25 - eigentlich sollte jetzt ein Auto oder Jeep hier sein, oder ankommen um mich abzuholen - aber was solls, wir sind in Spanien da gehen die Uhren anderst
06:30 - so langsam werde ich unruhig und diese Unruhe übertrage ich auf Dani und Sma
06:35 - immer noch nichts, langsam dämmert es am Horizont
06:40 - kein Licht im Hotel, irgendwie schläft noch alles - Dani und Sma beschließen. mich zu fahren
06:41 - Der Taucher-Truppen-Transporter von Dani, ohnehin schon vollbeladen startet und fährt mit mir durch die Nacht, der Schotterweg ist subjektiv schlimmer geworden, nein, Dani fährt ein deutlich höheres Tempo, er kennt den Weg mittlerweile sehr gut - aber mit 50 - 65 km über eine Schotterpiste mit Schlaglöchern, Regenrinnen, Felsbrocken,... das ist definitv der Highway to Hell! Ein Tempo 30-Schild huscht im Halbdunkel an uns vorbei, aber ehe wir es gesehen und realisiert haben, ist es schon makulatur.
06:59 - Wir sind im Cala Monjoi gelandet,... unglaulich aber wahr - in 18 Minuten mit langen T5-Caravelle, Breitreifen, Niederquerschnitt über so eine Straße - ich hätte es nie für möglich gehalten diese Strecke in der kurzen Zeit zu schaffen ist!
07:01 - Das teure Transfer-Taxi ist da, die Fahrt zum 70 km entfernten Flughafen verläuft relativ unspektakulär, wenn man das immer wieder blinkende Lämpchen für Motoröl ignoriert - mir ist es egal.
08:03 - Am Flughafen angekommen, sind bereits lange Schlangen an allen 5 Ryanair-Schaltern - aber irgendwie muß ich ja mein Gepäck loswerden. Nach quälenden 40 Minuten anstehen, bin ich endlich an der Reihe - ein Lichtblick :-). Schnell den Boarding-Pass und den Personalsausweis über den Tresen gereicht und die Dame mit einem freundlichen Buonas Diaz begrüßt, den Koffer auf die Wage - 14,8 Kilo puh gut gepackt. Als Nächstes kommt meine Zarges-Box dran, also draufgewuchtet und das Gesicht der gerade noch so netten Dame nimmt einen für mich unerklärlichen Ausdruck an - sie winkt eifrig eine Kollegin herbei,.... auch die ändert Ihren Gesichtsausdruck allerdings von gehetzt eher in mitleidvoll.
Dunkle Wolken ziehen in meinen Gedanken am Himmel auf, eigentlich muss alles ok sein, hatte ich auf dem hinweg doch nur 26 KG (von möglichen 32) - die Dame erzählt mir mit mildem verständnisvollen Blick, " Ryanair has changed the Conditions for sport-luggage to 1. Oktober" - ich bin nicht sicher, ob ich diesen einfachen Satz richtig verstanden habe und frage nach - Ergebniss: Ryanair hat zum 1. October das Sportgepäck von ehemals 32 kg auf 20 kg limitiert und jetzt kommt das beste - jedes Kilo Übergepäck kostet 20€ extra, der Dame an der Gepäckaufgabe ist das ganze sichtlich unangenehm, vielleicht liegt es an meinem stehenden Blick, oder aber an der sichtbar werdenden pulsierenden Ader an meinem Hals, oder hat sie einfach nur Verständniss für meine Situation, sie läßt mir noch 1 Kilo nach, das sind dann immer noch 7 Kilo zuviel, equivalent zu 140€. traurig
Jetzt kann ich es mir aussuchen, entweder 140€ zahlen, oder aber die Tauchkiste den Spanieren überlassen. Total sauer begebe ich mich zum Kassenschalter und zahle 140€ Übergepäck - dort ist die Stimmung denkbar schlecht,.... anscheinend hat nicht nur mich das unvorbereitet getroffen! Ab durch die Sicherheitskontrolle, der Mitarbeiter hinter dem Schirm will wissen, was ich da so gefährliches in meinem Handgepäck habe,.... ja so eine Tauchlampe ist schon gefährlich - nach 2 Minuten Diskussion ist er überzeugt, dass es sich nicht um ein Laserschwert, eine Strahlenkanone oder Tauchersprengstoff, sondern nur um eine einfache Tauchlampe handelt.

Abflug pünktlich um 10:05 Uhr - der Rückflug verläuft unspektakulär, ich habe eine ganze Sitzreihe für mich, besser so,..... sonst müsste evtl. noch ein Unschuldiger meine schlechte Laune ertragen. Ich gelobe Rache,.... nach reiflicher Überlegung ist mir dann in den Sinn gekommen, dass die Feder angeblich mächtiger als das Schwert sein soll,.... also werde ich "Herrn und Frau Ryan" erstmal einen freundlichen Brief schreiben. Während ich noch so in Gedanken dahinschwelge, hat das Flugzeug seine Reiseflughöhe verlassen und wir sind im Landeanflug auf den Flughafen Memmingen "Allgäu-Airport".

Gegen 13:00 Uhr bin ich wieder daheim und einige Erfahrungen sowie Eindrücke reicher.



Fazit:

- Der Urlaub war super und die Wiederholungs-Gefahr ist wie immer sehr groß
- In der Bucht ist seit meinem letzten Besuch die Zeit stehengeblieben - darum habe ich mich wieder so wohl gefühlt
- Die Fahrt mit dem Auto wäre bei Berücksichtigung von Treibstoff und Maut günstiger gewesen, als Ryanair und Transferbus - der Zeitvorteil des Flugs mit Transfer beträgt nur etwa 4 Stunden - mit Ryanair werde ich wohl noch ein ernstes Wort sprechen müssen. Der Transferbus (www.transferbus.com) funtioniert, aber aus den anfänglichen 25€ wurden 70€ - das war nicht ok!
- Der Inspiration-Kurs war super und der Kauf eines Buddy-Inspiration ist beschlossene Sache

Cala-Joncols - ich komme wieder ---> diesmal mit dem Auto, länger als eine Woche, dafür zusätzlich zum Tauchgerödel noch die Wanderschuhe und das Mountainbike - und ja, das nächste Mal wieder mit dem PKW!

Fotos vom Urlaub findet Ihr in der Gallery --> HIER
Cala Joncols 2009



HIER gibts das Bild auch in groß



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